Wer jetzt seinen Rasen mäht, ist selber schuld!
Mai 23, 2026Dies von Frau Doris Knecht aus dem Falter 20/26 übernommen, bitte weiterschicken!
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Wenn es so trocken ist kann ich jetzt sagen, dass man eins tatsächlich nicht hört in diesen Tagen: the Sound of Rasenmäher. Wer jetzt seinen Rasen mäht, ist selber schuld. Wer jetzt seinen Rasen mäht, will diesen Sommer in einer grauen Steppe wohnen, es sei denn, es wird mit hektoliterweise Trinkwasser gegossen.
So trocken war es noch nie!!!
Es ist so trocken, es gibt nicht einmal mehr Morgentau auf den Wiesen, die meisten im Waldviertler Dorf sagen, sowas haben sie noch nie erlebt. Es ist so trocken, beim Gehen mit dem Hund knistert es unter meinen Schuhen.
Abgesehen von der Katastrophe, die diese Dürre für die Bauern und unser Essen bedeutet. Noch nie war die Idee des „No Mow May“ sinnvoller und wichtiger als heuer. Hoffentlich werden wir, wenn diese Dürre vorbei ist, auch den Rest des Sommers nicht mähen, sondern den Rasen ungestört wachsen lassen und ihm dabei zusehen, wie aus einer monotonen, toten Grünfläche ein blühender, biodiverser Lebensraum wird.
Ich habe schon mal erzählt, was es mit meinem Garten gemacht hat, seit ich ihn nur noch zwei Mal im Jahr komplett mähe und ansonsten bis auf Wege und kleine Flächen alles ungestört wachsen lasse. Also, zuerst schaut es einmal nicht so schön aus.
Aus einer Rasenfläche wird nicht von heute auf morgen eine Blumenwiese, denn was sich als Erstes gegen Gras durchsetzt, sind nicht die hübschen Sommerblümchen und die attraktiven Stauden, sondern Brennnesseln, Giersch, wilde Himbeeren. Es ist unor-dentlich. Es ist wild. Die Leute zeigen mit den Fingern auf die gärtnerische Verwahrlosung dieser faulen Gärtner*.
Aber was noch passiert: Das Mikroklima ändert sich völlig. Anstatt einer leblosen Rasenfläche hat man erstaunlich schnell ein summendes, brummendes Biodurcheinander, Käfer, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere Insekten, und wo Insekten sind, machen auch Vögel gerne Party. In der Totholzhecke kreucht und fleucht es, in den Fliederbüschen zwitschert’s, im hohlen Baum nisten die Spechte.
Und was so eine wilde Wiese eben auch kann: Man muss sie nicht gießen. Die Erde unter diesem vielfältigen, satten Grün bleibt lange locker; feucht und lebendig, anstatt umgehend zu einer betonharten, leblosen Fläche zu vertrocknen. Faulheit rules ausnahmsweise, nicht nur im Mai.
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Ich bitte sie diesem Beispiel zu folgen!
Den Rasenmäher nie und nicht zu verwenden oder diesen Robotermäher nicht und garnicht: Wieso? Weil Roboter ganz ungeniert auch noch Maulwurf und Jungvögel tötet. Der Roboter mäht was sie ja gar nicht gemäht brauchen!? In der Nacht ist viel mehr los in ihrem Garten als sie denken.

Danke für ihre Rückmeldung.
Lg
Christian auf meiner techpoet27.me Seite!
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